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BUCH WIEN 09
Samstag, 14.11., 10:45 Uhr, Belletristik-Bühne
„Samtene Revolution und russische Klassik“ – Irena Dousková (Tschechien)
Die renommierte Schriftstellerin stellt in Wien ihren Roman „Oněgin byl Rusák“ (Onegin war auch’n Russe) vor, die Fortsetzung ihres 2006 auf Deutsch erschienenen Buches „Der tapfere Bella Tschau“. Die Handlung kehrt ins schicksalhafte Jahr 1989 zurück: Die Gymnasiastin Helena ist beschäftigt mit dem Erwachsenwerden und ihrem Schulabschluss, und auch der Alltag in ihrer Patchwork-Familie ist nicht einfach. Und zu all dem kommen nun die politischen Umbrüche in der Tschechoslowakei erfassen. Ein erfrischender und ironischer Blick zurück aus Sicht einer Sechzehnjährigen.

Samstag, 14.11., 19:00 Uhr, Tschechisches Zentrum, Herrengasse 17, 1010 Wien

  • Präsentation der deutschen Ausgabe: Edgar Dutka: „Fräulein, der Hundefänger kommt!",

Braumüller Verlag, 2009

  • Runder Tisch Zwanzig Jahre bleierne Zeit mit den tschechischen AutorInnen Irena Dousková und Edgar Dutka und einem österreichischen Gast Hans Magenschab. Moderation: Mirko Kraetsch

Im November sind seit der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei genau 20 Jahre verflossen.
Wir fragen heute: Wie waren die 20 Jahre DAVOR? Was geschah in der Zeit zwischen der Aufbruchstimmung des Prager Frühlings und dessen Niederschlagung durch die „Bruderarmeen“ der Warschauer Vertragsstaaten und dem Ende des Kommunismus in Mitteleuropa? Wie waren die Siebziger und Achtziger „drüben“? Was war anders als in Österreich – und was war gleich?